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15.12.2019 18:05 Alter: 43 days
Kategorie: BG

Marco Romero Gonzales erhält Einblick in die Systembiologie der TU Darmstadt

Das Lernlabor der Technischen Universität Darmstadt bietet für interessierte Oberstufenschüler der MINT-Fächer eine Projektwoche zum Thema Systembiologie in Zusammenarbeit mit dem Chemie- und Pharmaunternehmen Merck an. Diese Chance nutzte der PPC-Schüler Marco Pasqual Romero Gonzales.


An fünf spannenden und herausfordernden Tagen konnte der Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Peter-Paul-Cahensly-Schule Marco Pasqual Romero Gonzales die Systembiologie, eine Fachdisziplin der Biologie, kennenlernen. In der Systembiologie werden Erkenntnisse und Methoden aus der Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik zusammengebracht, um komplexe Lebensvorgänge besser zu verstehen. Eine Vision der Systembiologie ist es, Vorgänge in einer lebenden Zelle vorhersagen zu können.

Zusammen mit 15 anderen Schülerinnen und Schülern aus Hessen, die allesamt an Gymnasien die Leistungskurse Biologie, Physik oder Chemie besuchen, beschäftigte sich Romero Gonzales mit dem Wachstum von verschiedenen Bakterienkulturen. Angeleitet wurde die hessische Schülergruppe von Professoren, Dozenten und angehenden Lehrern für die Fächer Biologie und Mathematik.

Zu Beginn eines jeden Tages gab Vorträge durch das Fachpersonal und Lehrskripte, mit deren Hilfe die Teilnehmer des Schülerlabors Versuche aufbauen und analysieren sollten. Hier galt es sich zum Beispiel auf einen Bakterienstamm zu konzentrieren, der mit Nährlösungen kultiviert wurde. Im weiteren Verlauf wurde das Wachstum analysiert und im Anschluss mathematisch modelliert.

Arbeit an modernen Forschungsgeräten

„Zur genaueren Untersuchung nutzten wir die neuesten Forschungsgeräte, die im normalen Schulunterricht nicht zu finden sind“, berichtet Romero Gonzales über seine Arbeit im Labor. So wurden von ihm Fluoreszenzmikroskope und Photometer für seine Forschungsarbeiten verwendet.

Neben zahlreichen weiteren Experimenten wurde während der Projektwoche ein starker Bezug der MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik untereinander hergestellt. So wurden die Ergebnisse in Form von Graphen in Excel oder Programm wie Cell-Designer ausgewertet. „Hier galt es die Bakterien in einer mathematischen Funktion darzustellen und zu überprüfen, wie diese Bakterien sich verstoffwechselten“, berichtet der PPC-Schüler.

„Für mich war gerade die Kombination der verschiedenen Fachdisziplinen und das konzentrierte Arbeiten mit anderen interessierten Schülerinnen und Schülern ein besonderes Ereignis und eine Herausforderung“, berichtet Romero Gonzales begeistert über die Erfahrungen im Schülerlabor.

Die Peter-Paul-Cahensly-Schule unterstützt interessierte Schülerinnen und Schüler als Träger des Zertifikats „MINT freundliche Schule“ bei Projekt- und Forschungsarbeiten innerhalb der Schule und bei außerschulischen Lernorten. Neben der Förderung und Stärkung der Berufsorientierung sind diese Programme eingebettet an das „Gütesiegel Hochbegabung“, das durch das Hessische Kultusministerium der Peter-Paul-Cahensly-Schule verliehen wurde.