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12.11.2019 16:53 Alter: 7 days
Kategorie: BG

Vertrag unterzeichnet – Hochschule Fresenius kooperiert mit PPC

Die eingegangene Kooperation zwischen der Hochschule Fresenius in Idstein und der Peter-Paul-Cahensly-Schule Limburg soll in einem offenen und intensiven Austausch zur Stärkung des MINT-Sektors beitragen und den Fachkräftebedarf in der Region sichern.


Vor noch nicht einem ganzen Jahr konnte die Peter-Paul-Cahensly-Schule sich über die Verleihung des Titels „MINT freundliche Schule“ durch das Hessische Kultusministerium freuen, bei dem es um die Stärkung und den Ausbau in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik geht. Gleichzeitig liegt den Limburger Pädagogen die Berufs- und Studienorientierung für die Schülerschaft am Herzen.

Nun kann sich Schulleiter Detlef Winkler über eine Kooperation mit der Hochschule Fresenius aus Idstein freuen, bei dem die Möglichkeit besteht, junge Menschen für einen der zahlreichen MINT-Berufe zu begeistern. „Dank der Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius können wir unseren Schülerinnen und Schülern im Bereich der Naturwissenschaften praxisorientierte Angebote ermöglichen“, so Winkler. Vertreten wird die Hochschule Fresenius durch Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, der als Dekan für den Fachbereich Chemie & Biologie und Leiter des neuen Informatik-Clusters ebenso die angehenden Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums der Peter-Paul-Cahensly-Schule für ein Hochschulstudium begeistern möchte.

„Wir wollen die Schülerinnen und Schüler zu uns in die Labore holen, wo sie selbst experimentieren und ihre Erfahrungen in den naturwissenschaftlichen Studiengängen sammeln können“, beschreibt Prof. Dr. Daubenfeld ein wesentliches Ziel der Kooperation. Der Kooperationsvertrag könne nach Ansicht des Idsteiner Professors auch mit „Selbst machen lassen“ überschrieben sein. Man wolle die Schülerinnen und Schüler mit Themen für das Studium gewinnen, die ihnen im Alltagsleben begegnen. So zum Beispiel mit der Frage, inwiefern Kunststoffe unser Leben bestimmen und wie wir mit Abfällen umgehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen nach Aussage des Hochschulprofessors lernen, unterschiedliche Lösungswege aufzuzeigen und zu bewerten: „Wir brauchen in Zukunft immer mehr junge Menschen, die in komplexen Systemen denken und leben können.“

Praxisorientierung im Mittelpunkt

Im Rahmen der „Digital Campus Challenge“ beispielsweise möchte die Hochschule Fresenius den Schülerinnen und Schülern so früh wie möglich die Gelegenheit geben, mit den vielfältigen Anwendungsfeldern der MINT-Fächer in Kontakt zu kommen. Dazu soll etwa die intensive Auseinandersetzung mit Fällen aus der künftigen beruflichen Praxis dienen. So hätten bei der letzten Veranstaltung in Idstein Oberstufenschüler im Kontext der forensischen Kriminalistik ein fiktives Verbrechen aufklären müssen und dazu Analysemethoden angewandt. Aber auch Besuche von Experten aus der Praxis sollen im Unterricht der MINT-Fächer eingebaut werden, die die bestehenden Lehrpläne sinnvoll ergänzen können.

Die Kooperation zwischen der Limburger Schule und den Hochschulexperten aus Idstein ergab sich aus einem bestehenden Kontakt zwischen dem MINT-Beauftragten der Peter-Paul-Cahensly-Schule, Dr. Peter Jeitschko, und einem Gastvortrag von Prof. Dr. Daubenfeld zum Thema Kunststoffe für die Grund- und Leistungskurse Chemie in der Oberstufe. Zudem nutzten bereits einige Jugendliche das Angebot eines Schülerstudiums an der Hochschule Fresenius.

„Global denken, lokal handeln“

Eingebettet ist die Kooperation an das „Gütesiegel Hochbegabung“, das durch das Hessische Kultusministerium der Peter-Paul-Cahensly-Schule verliehen wurde. Für Mathematik- und Physiklehrer Dr. Jeitschko ist die Förderung von Kenntnissen und Fähigkeiten der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Peter-Paul-Cahensly-Schule. „Daneben wollen wir Pädagogen an unserer Schule gezielt Schülerinnen und Schüler unterstützen, die in bestimmten Bereichen ausgeprägte Kompetenzen vorweisen.“

„Wir verfahren nach dem Prinzip ‚Global denken, lokal handeln‘ und möchten junge Menschen in der Region für MINT-Themen begeistern“, berichtet Prof. Dr. Daubenfeld. Ziel der Kooperation sei es schließlich auch, junge Menschen aus der Region für die Region auszubilden und damit den Fachkräftebedarf der Unternehmen langfristig zu sichern. „Es darf keine Abgrenzung zwischen Schule, Hochschule und Unternehmen geben“, ist Prof. Dr. Daubenfeld überzeugt.

Kontaktdaten:

Peter-Paul-Cahensly-Schule
Zeppelinstr. 39
65549 Limburg
Telefon 06431 9479-0
Telefax 06431 9479-42
Homepage www.ppc-schule.de
E-Mail sekretariat@ppc-schule.de